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Datum:.......................110703.M41 Titel:........Chapter 9 Vet.Sarge Damne Ref:.......................451_story_13 Klasse:.........................Chronik Sicherheitsstufe:..................none Chapter9Chronik des Veteranensergeants Damne der Sons of Avengers gegründet von Aragon dem Weisen, Space Marine des Adeptus Astartes unter dem Oberbefehl des heiligen Imperators und des hohen Senats zu Terra +++
»Titus eh? Mal wieder...« Madroks restlicher Satz ging im Kreischen der Thunderhawk Triebwerke unter. Ein paar der Servitoren vor Madrok purzelten über den Haufen und rappelten sich mit mechanischen Bewegungen wieder auf. Madrok selbst stand in einer Nische gegenüber von Damne und drei weiteren Marines, dank der Magnetstiefel von den Bockereien des Hawks kaum beeindruckt. Madrok wollte gerade einen weiten Versuch waagen als ihm einer der Servitoren entschlossen den Helm über den Kopf stülpte. Ein leises Zischen kündete vom Greifen der Vakuumversiegelung. Ein Gleißen huschte durch Madroks Nervensystem als sich die mächtige Terminatorrüstung aktivierte und die Systeme hochfuhr. Die Rüstung verschmolz mit ihrem Träger - psychisch wie physisch.
»Madrok? Kannst du mich verstehen?« Der junge Marine vernahm die Stimme Damnes direkt in seinem Kopf. Wäre er nicht vorgewarnt gewesen hätte ihn die Situation gewiss irritiert. Doch schon früh hatte er die Vorteile erkannt die sich ergaben wenn man die Funkübertragungen direkt in das Gehirn weiterleitete anstatt den Umweg über das Gehör zu nehmen. Die Techpriester preisend sprach Madrok in sein Kehlkopfmikrophon. »Klar und deutlich, Damne.« Eine shematische Darstellung seiner Panzerung überlagerte nun Teile seines Sichtfeldes. Verschiedene grüne Symbole leuchteten auf. Ein weiterer Vorteil dieser prachtvollen Terminatorrüstungen. »Alle Systeme grün. Von mir aus kann es los gehen.« Der Hawk stürzte steil durch die Atmosphäre von Huissel II und schoss einem grünen Dschungeldach entgegen. Der Hawk war an rasante Landemanöver gewöhnte, musste er doch auch unter feindlichem Beschuss seine Ladung sicher ins Ziel bringen. Trotzdem ächzte das Schiff und die Triebwerke beängstigend laut. Trotz dem Lärm vernahm Madrok die Stimme Damnes klar und deutlich während dieser seinem Trupp Anweisungen gab. »Das Ziel unseres kleinen Spaziergangs auf dieser Dschungelwelt ist noch nicht näher bekannt doch handelt es sich um ein Artekfakt in Form von wichtigen Informationen.« Das Schiff bockte und Damne nutzte den Moment für eine kurze Paue. »Auf Huissel II kämpften vor Jahrhunderten unsere Ordensbrüder um eine Forschungseinrichtung vor einfallenden Eldarpiraten zu schützen. Trotz des unzweifelhaften Sieges unserer Brüder wurde die Station verwüstet und aufgegeben. Offiziell gibt es hier keine intelligenten Lebewesen mehr doch sollten wir vorbereitet sein. Ich schicke euch nun Pläne der Station und ihrer Umgebung doch geht davon aus dass sich das Gebiet in den letzten Jahrhunderten ein wenig verändert haben dürfte.« Eine Karte mit verschiedenen Ebenen überlagerte nun Madroks Blickfeld. Ein wahres Labyrint, doch fand sich Madrok schnell zurecht als er schließlich die Imperiale Bauweise dieser Epoche einordnen konnte. Der größte Teil der Anlage verlief wabenförmig im Untergrund des Planetens. Von der Vorstellung unter einer Dschungelwelt in der Erde herumwühlen zu müssen war Madrok nicht wirklich begeistert. Der Hawk pflügte durch die höchsten Baumspitzen des Dschungels um schließlich über einer kleineren natürlichen Lichtung niederzugehen. Das Krachen der hinteren Rampe übertönte kurz das Jaulen der Triebwerke und kaum hatten die fünf Terminatoren den Thunderhawk verlassen als sich dieser auch schon wieder von der Lichtung erhob und dem blauen Himmel entgegen raste. »Rendezvous auf letzter Position in drei Terra Standardminuten. Der Segen des Imperators mit euch, Brüder.« Der Hawk verschwand in den Wolken und der Funkverkehr mit den Piloten brach ab. Die fünf Terminatoren bezogen routiniert Stellung um die Lichtung herum um das Gelände abzusichern. »Irenicus frei« - »Madrok frei« Während die Meldungen der anderen Marines herein tickerten rief Damne eine Landkarte des Gebietes auf. Der nächste Eingang in das Labyrinth sollte nur eine knappe Meile entfernt sein. Der erfahrene Sergeant hatte es nicht eilig doch wahr ihm klar dass sollte der Trupp nicht in drei Stunden wieder an der Landestelle auftauchen sie alle als Verlust abgeschrieben werden würden. Leicht konnten sie den Rest ihres Lebens im Dschungel von Huissel II verbringen. Entschlossen setzte sich Damne in Bewegung, immer ein Auge auf der Karte und das andere auf dem Blätterwerk der Umgebung. Ein Dschungel konnte sogar für einen Space Marine in Terminatorrüstung lebensgefährlich werden. Ähnliche Gedanken gingen auch Madrok durch den Kopf welcher sich alles was er über Dschungelwelten wusste ins Gedächtnis rief. Sein Respekt vor den Catachanischen Regimentern wuchs dabei mit jedem Schritt. Die Gruppe machte vor einem kleinen Hügel halt welcher mit Buschwerk und niedrigen Bäumen bewachsen war. »Hier sollte sich ein Zugang in das Labyrinth befinden« murmelte Madrok. »Schalte auf Infrarot.« Unter der ersten Erdschicht zeigte sich Madrok darauf hin ein dunkler rechteckiger Fleck. Damne traf seine Entscheidung rasch: »Wir sprengen. Irenicus!« Der Marine kniete ungefähr im Zentrum des Fundaments nieder und plazierte eine Sprengladung. Nachdem sich alle Marines auf sichere Distanz zurückgezogen hatten wurde die Sprengladung ausgelöst. Erdbrocken, Steine und Pflanzenteile regneten auf die umliegende Gegend nieder als die Sprengladung ihren Dienst tat. Das entstandene Loch offenbahrte eine runde Luke welche von der Explosion geschwächt einfach mit einer Servofaust weggerissen werden konnte. Scheinwerfer zeigten eine alte Leiter welche etwa zehn Meter in das Erdreich herab führte. Von dort zweigten zwei Gänge ab. Die Terminatoren sprangen die Strecke einfach hinunter und landeten mit dumpfem Aufprall. »Urgemütlich hier.« Damne sah sich um genauer um, registriete dass seine Sensoren atembare Luft anzeigten. Wasser tropfte an verschiedenen Stellen von der Decke. In regelmäßigen Abständen hingen deaktivierte Lampen von der Decke. Kleinere und große Rohre verliefen an Wänden und Decke. Es gab keine Anzeichen von Leben, wenn man von einer grünen Pflanzenschicht an den feuchten Stellen absah. Die beiden Gänge verliefen sich mit einer leichten Neigung was erklärte warum die Stelle ihres Eindringens verhältnismäßig trocken war. Ein Imperialer Adler schmückte ein blechernes Schild neben der Leiter. Angerostet konnte man nur noch die Wörter "Forschungseinrichtung Huissel II" und "Wartungstunnel XF34" entziffern. »Wir folgen dem nördlichen Gang. Wir müssen zwei Ebenen runter und dort ein Terminal finden der noch Saft hat.« Damne sondierte die Karte und trug den aktuellen Standort ein. In diesem Labyrinth sollte der Autotracker einwandfrei arbeiten und immer die aktuelle Position ausrechnen können. Schweigend machten sich die Marines auf den Weg, zielsicher und wachsam bahnten sie sich ihren Weg durch das Labyrinth. Zwei oder drei mal mussten die kehrt machen und sich einen neuen Weg suchen da die Gänge unpassierbar geworden waren. Je tiefer sie kamen desto mehr Kampfspuren konnte der Trupp ausmachen. Einschläge in den Wänden, halb verrotete Rüstungen mit bleichen Knochen, Hände die noch ihre Waffen umklammerten die bereits zur Hälfte zerfallen waren, sofern die Bauteile biologisch zersetzbar waren. Die Terminatoren stapften über diese Spuren ungerührt hinweg. »Rendezvous in 023000« meldete das System der Terminatorrüstung als der Trupp den ersten Knotenpunkt erreichte. Ein achteckiger Raum, dominiert von einem größeren Terminal in der Mitte, tat sich vor den Marines auf. Viele der Schleusen auf den Weg hierher mussten manuell aufgekurbelt werden doch schienen die Konverter der Basis zumindest noch teilweise zu funktionieren. Dies zeigte auch die Deckenbeleuchtung welche sich stellenweise beim Nahen der Marines selbstständig aktivierte. Damne machte sich umgehend an dem Terminal zu schaffen während der Rest des Trupps den Raum sicherte. »Mir gefällt das alles gar nicht« murmelte Irenicus. »Ich fühle mich beobachtet.« »System läuft, starte Suche.« Damne hatte sich mittels einem Datenkabel in das Terminal eingeklickt. Das war die schnellste Methode, wenn auch nicht ungefährlich. Leider mangelte es einer Servofaust an dem nötigen Feingefühl für herkömmlichen Eingabegeräte. »Ebene J Sektion G45.« »Das ist ein gesicherter Bereich« protestierte Madrok. »In den kommen wir nicht ohne Zugangsdaten.« Der junge Marine hatte umgehend den Plan der Einrichtung abgerufen und die entsprechende Sektion heraus gesucht. »Ich hack mich rein, berührt mich nicht egal was passiert!« Damne schaltete sein Kehlkopfmikrophon ab und begann mit der schweisstreibenden Arbeit. Weitere zehn Minuten verstrichen bis Damne sich wieder regte. Punkte tanzten vor dessen Augen hin und her aber er hatte es geschafft in das System einzudringen. »Die Zugangsschleusen sollten nun freigeschaltet sein und keine Schwierigkeiten..« »Kontakt!« Irenicus Ruf unterbrach Damnes Ausführungen. Durch die Zugänge des Raumes schoben sich mehrere humanoide Gestalten in anmutigen Rüstungen welche mit gefährlich scharfen Klingen und Spitzen verziert waren. Kaum hatte der erste Eldarpirat den Raum betreten als dieser auch schon das Feuer eröffnete. Das Terminal explodierte unter dem Treffer eines Explosivgeschosses . Damne schrie auf und ging zu Boden als ihm die Rückkopplung gleißendes Feuer durch das Nervensystem jagte. Die Marines reagierten und erwiederten das Feuer umgehend während Madrok die Verbindung zu dem zerstörten Terminal kappte. Das Feuergefecht dauerte nur Sekunden an und die Angreifer rasch erledigt. Irenicus brach mehrere der Schurikensterne aus seiner Panzerung und warf sie achtlos beiseite. Damne kam ebenfalls wieder auf die Beine. Die Systeme der Rüstungen fuhren Selbsttests während die verbliebene Munition gezählt wurde. »Schätze darauf haben sie nur gewartet« knurrte Damne. »Auf ein paar Trottel welche die Sicherheitstüren öffnen und sie dann herein lassen.« »Wir haben wahrscheinlich nur wenig Zeit die gesuchte Speichereinheit zu bergen« antwortete Madrok. »Wenn wir überhaupt noch rechtzeitig in der Sektion ankommen« stimmte Irenicus zu. Die verbliebenen zwei Marines gaben ebenfalls ihre Bedenken kund. »Rendezvous in 014000« verkündete die neutrale Stimme der hoch entwickelten Rüstungen. Der Zähler im Sichtfeld der Marines hatte nun eine gelbe Farbe angenommen. Der Trupp hatte sich inzwischen bis zur Ebene J durchgeschlagen, teilweise im wahrsten Sinne des Wortes. Verbarrikadierte Durchgänge, angenagt vom Zahn der Zeit, wurden gewaltsam gesprengt, vereinzelte Eldarpiraten niedergestreckt wo immer sie auch lauerten. Nur wenige an der Zahl konnte es sich bei den vorhandenen Eldarpiraten nur um eine sehr kleine Streitmacht handeln, wohl eher dazu gedacht den Ort im Auge zu behalten als ihn zu verteidigen. Trotzdem waren die Piraten gefährlich wenn sie in dunklen Ecken lauerten und Sprengfallen legten. »G45, da wären wir also.« Wachsam spähte Madrok in den größeren Raum hinein. Ein massives halb geöffnetes Schott gab den Blick auf Konsolen, Kabeln und blinckenden Terminals frei. In diesem Durcheinander konnte man rasch eine Gefahr übersehen. Die Marines sicherten den Raum mit äußerster Vorsicht doch zeigte sich kein Leben, wenn man von einigen unförmigen aber eindeutig biologischen Klumpen, verteilt in Biotanks auf der östlichen Seite des Raumes, absah. In der Mitte des Raumes befand sich ebenfalls ein größeres Terminal mit einigen wabenförmigen Öffnungen. Die Öffnungen waren jedoch leer und keiner der Marines hatte Zweifel dass sich das Gesuchte in diesen Waben befunden haben musste. »Mist verdammter« ließ Damne seinem Zorn freien Lauf. »Wir sind zu spät.« »Was immer wir hier gefunden hätten ist verschwunden« bestätigte Irenicus. »Wir sollten an die Oberfläche zurück kehren und Kontakt mit dem Hawk aufzunehmen.« »Das ganze kehrt!« brüllte Damne in sein Kehlkopfmikrophon. Die Marines hielten sich an den bekannten Weg doch blieben sie nach wie vor wachsam. Zwar ließ sich keiner der Eldarpiraten mehr blicken doch der fahrlässige Umgang mit dem Mitgliedern des Trupps war inakzeptabel. Der alte Sergeant hatte zuviel Erfahrung als dass er seine Leute blindwütig durch ein tödliches Labyrinth stürmen ließ. »Rendezvous in 003000« meldete sich die computergenerierte Stimme. Die Zahlen hatten inzwischen eine rötliche Färbung angenommen als die Marines das Tageslicht erreichten. Die verrotete Leiter hatte sich als unzuverlässig für die schweren Rüstungen erwiesen. Einer der Marines hatte sich den Schacht empor stemmen müssen um von oben ein verstärktes Synthetikfaserseil herab werfen zu können. »Damne ruft Einsatzleitung - Hallo könnt ihr uns hören?« Zwei Space Marines knieten an der Übertragungseinheit und nahmen Feineinstellungen an jener vor, während Damne versuchte den Hawk anzufunken. »Damne ruft Einsatzleitung.« »Hier Einsatzleitung - liegen stabil in der Umlaufbahn und warten auf Anweisung für Rendezvous« Atmosphärisches Rauschen verzerrte den Empfang aber der Funkverkehr funktionierte anscheinend in beide Richtungen zufriedenstellend. »Hier Damne, wir hatten ein kleines Problem und erbitten sofortige Evakuierung. Das Schiff kampfbereit machen und zum Landeanflug auf folgende Koordinaten bereit halten.« Damne übertrug die aktuellen Koordinaten des Trupps und bestätigte die Eingabe. »Einsatzleitung an Trupp Damne - bestätigt. Vorzeitiges Rendezvous auf angegebenen Koordinaten in 001230, Schiff kampfbereit.« Damne marschierte am Rand der Lichtung auf und ab - zählte die Sekunden. Irenicus und Madrok hielten auf der anderen Seite der Lichtung ihre Wache während die übrigen zwei Marines damit beschäftigt waren einen Sprengsatz an einem störenden Felsbrocken anzubringen. »Alles klar, wir können.« Die beiden Marines begaben sich in Deckung und betätigten den Fernzünder. Nun würde der Hawk ohne Probleme landen können. Damne hatte den Gedanken noch nicht bis zu Ende gedacht als auch schon das vertraute Lärmen von Triebwerken hörbar wurde. Die ganze Aktion dauerte keine fünf Minuten als der Hawk sich auch schon wieder steil in den Himmel schraubte. Es galt ein Eldarschiff abzufangen welches nach Angaben der Crew den Planeten noch nicht verlassen hatte. »Wir schweben nun schon seit geraumer Zeit im Orbit aber das feindliche Eldarschiff hat sich noch nicht blicken lassen.« Madrok äußerte seine Bedenken gegenüber dem Plan. »Woher wollen wir wissen ob sich der Eingang in dieses Wegenetz, oder wie es die Eldar nennen, nicht auf dem Planeten selbst befindet?« Irenicus sah von seiner Konsole auf. »Können wir auch nicht wissen - wir können nur hoffen dass sich bald etwas tut. Unsere Sensoren scannen laufend die Fundstelle ab. Sollte sich hier irgend etwas regen bekommen wir das mit. Andernfalls stehen wir wirklich mit leeren Händen da.« Kaum hatte er seinen Vortrag beended als er sein Augenmerk auch schon wieder auf den kleinen Monitor richtete und dem Boardcomputer eine Reihe neuer Befehle gab. Die schweren Terminatorrüstung hatten die Ordensbrüder inwzischen wieder abgelegt und gegen die handlicheren Servorüstungen ausgetauscht. Madrok wandte sich wieder seiner eigenen Konsole zu und verfluchte leise die mangelnde Ausstattung eines Thunderhawks. »Sergeant? Ich denke wir haben da etwas« meldete sich ein Marine über die Kommunikationsanlage des Schiffs. »Ich lege es auf ihren Schirm.« Damnes Bild flackerte kurz und zeigte dann ein schlankes mit Dornen besetztes Schiff unbekannten Typs welches im Steilflug die Atmosphäre des Planetens verließ. Damne hieb mit der Hand schwer auf den Schalter für die Kommunikationsanlage. »Sofort dranklemmen. Feuern sie sobald sie in Reichweite sind!« »Bestätige.« Ein Ruck lief durch das Schiff als dieses den Kurs änderte und radikal beschleunigte. »Ich habe den Schiffstyp identifiziert.« Irenicus sah abermals von seinem Schirm auf. »Es handelt sich um einen Eldartransporter alter Bauart. Bewaffnung minimal - keine Schilde, allerdings sind hier ein paar unbekannte Modifikationen.« Der Marine hielt kurz inne um zu überlegen. »Ein gut plazierter Treffer sollte das Schiff außer Gefecht setzen. Ich empfehle einen Warnschuss und bei Nichtbeachtung ein deaktivieren der Triebwerke. Wir laufen Gefahr das Schiff mit schwerem Beschuss komplett zu pulverisieren.« »Feuerleitstand sie haben es gehört. Einen Warnschuss vor den Bug. Keine Torpedos, wir benötigen die Fracht am Stück!« Damne schaltete seinen Terminal mit der Waffenkontrolle zusammen um die Vorgänge überblicken zu können. »Feuern sie den Warnschuss auf eigenes Ermessen ab!« »Keine Reaktion der Piraten.« Madrok rief Daten über den Status des fremden Schiffes ab. »Eindeutig Lebenszeichen an Board, wir haben es hier zumindest mit einem bemannten Schiff zu tun, was die Gefahr eines Lockvogels erheblich verringert.« Damne übernahm die Kontrolle über die Feuerleitzentrale. »Madrok assistiert, ich möchte einen sauberen Treffer sehen.« Das Summen der sich aufladenden Geschütze durchdrang das ganze Schiff während dieses mit Höchstgeschwindigkeit hinter dem Eldartransporter her jagte. »Feuern auf meinen Befehl!« »Bestätige, Lasergeschützkontrolle Online geschaltet, Ziel erfasst. Erwarte Feuerbefehl.« Madrok meinte die Kräfte und Energieen zu spüren die sich auf seinen Befehl hin in den gewaltigen Geschützen des Schiffes sammelten. Zwar waren diese winzig im Vergleich zu denen eines Imperialen Schlachtschiffs doch im Verhältnis zu den üblichen Feldgeschützen immernoch enorm. »Feuern!« Madrok ließ den Energieen der Kanonen auf Damnes Befehl hin freien Lauf. Höchst erregt verfolgte er die Flugbahn der tödlichen Strahlen auf dem taktischen Monitor. Der Eldartransporter versuchte auszuweichen, war aber trotz all seiner Eleganz zu schwerfällig oder die Crew zu langsam. Das Triebwerk des Eldarschiffs implodierte und erstrahlte in den sonderbarsten Farben als sich Strahlung unkontrolliert ihren Weg in das All suchte. Befriedigt betrachtete Madrok sein Werk über den Vidschirm während der Hawk langsam abbremste um den Transporter zu entern. »Helme aufsetzen! Wir werden einen kleinen Spaziergang unternehmen.« Der Hawk hatte sich inzwischen über dem havarierten Eldarschiff plaziert. »Luft wird abgepumpt - auf Entern vorbereiten!« Mit einem Zischen öffnete sich die Heckklappe des Schiffs. Die restliche Luft entwich in das All während die Marines mit ihren magnetischen Stiefeln den Hawk verließen. »Ich messe eine stark erhöhte Strahlung innerhalb des Schiffes.« Madrok studierte die Informationen welche ihm die Rüstung zu spielte. »Trotz der Schutzschichten der Panzeranzüge werden wir es dort drinnen nicht lange aushalten. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist die Crew längst tot.« |
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