Die Sons of Avengers betraten das Schlachtfeld von einer schmalen Seite mit einem Gesamtwert von 1900 Punkten in gewohnter wohl geordneter Präzession von einer schmalen Seite.
Die Blood Eagels tun es ihnen auf der gegenüberliegenden Seite gleich. Zwar sehen die Sons of Avengers aus als wären sie stark in der Überzahl doch trug fast jeder Marine der Eagles ein Jumppack. Ein Land Raider sowie zahlreiche Rhinos gesellten sich hier ebenfalls hinzu. Viele Einheiten begannen das Spiel im Inneren der Panzer. Dann betraten noch zwei Cybots das Feld und schickten sich an auf kürzestem Weg zum Gegner zu gelangen.
Mein Plan war einfach, es sollte die Bewährte Zangenbewegung werden. Leider ging später so ziemlich alles schief was schief gehen konnte. Ich plazierte mein schweres Rhino auf der rechten Flanke, Squad I würde damit schnell in den Nahkampf kommen, das Rhino mit seinem schweren Flammenwerfer reiche Ernte haben. Ein Sturmtrupp mit bester Ausrüstung würde den Job der Panzerknacker auf dieser Seite übernehmen und ordentlich in Nahkämpfen mitmoschen. Auf der linken Flanke marschierte mein Cybot und meine Landspeederschwadron auf. Die Speeder sollten sich um den modifizierten Leman Russ kümmern, und wenn noch Zeit war um die Cybots selbst welche vor dem Leman herumstampften. Mein eigener Cybot würde dann alles zerlegen was da vielleicht noch übrig war. Um die Imps machte ich mir keine Sorgen, ich ließ in der Mitte eine breite Linie aufmarschieren welche alles in einer gewissen Reichweite schlichtweg in Stücke schießen würde. Zu diesem Zweck stellte ich Squad II und die Devastoren ab, das HQ würde Deckung geben und im Falle eines Nahkampfes die Devastoren schützen.
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Die Blood Eagles eröffneten die Schlacht mit einem seltsamen Zug, sie sprangen alle in Deckung statt sich dem Feuer des Imperators zu stellen. Nach wenigen Minuten war kein Ziel mehr auf der Fläche zu sehen. Siegessicher rückten meine Avengers daraufhin weiter vor um wieder in Reichweite der Ziele zu kommen. Derweil eröffneten die Imperialen hingegen das Feuer und erledigten sogar einen der Avengers mit einem schweren Bolter.
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Die erste Runde lief bereits erstaunlich schlecht für mich. Zwar preschten meine Speeder vor und eliminierten die Hälfte der Imperialen, welche sich mir zugewandt hatten, bevor sie nur einen Schuss abgaben doch da endete mein Glück auch schon. Infiltrierende Scouts wurden auf der linken Flanke gemeldet, diese stürzten sich lebensmüde in meinen Sturmtrupp. Zwar waren sie damit dem schweren Flammenwerfer des Rhinos und dem darin enthaltenen Squad I direkt vor die Flinte gelaufen doch reichte die Überraschung aus um nicht nur einen Großteil meiner Sturmtruppen zu eliminieren sondern sie auch noch zum Rückzug zu zwingen! Damit brach mein zweitwichtigster Nahkampftrupp bereits in der ersten Runde weg.
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Noch während ich meinem Verlust nachtrauere geschieht noch viel besseres: Der modifizierte Leman Russ der Eagles ortet meine LandSpeeder Schwadron. Rasch visiert er diese an und feuert. Leider geht das Geschoss fehl und landet stattdessen mitten im HQ der Avengers. Dieses verschwindet komplett in einer Wolke aus Staub und Splittern aus der es lediglich der Ordenspriester und der Techmarine noch heraus schaffen. Zurück bleibt nichts außer ein paar Kratern. Mit diesen herben Schlag war nicht nur mein HQ eingeäschert sondern auch die stärkste Nahkampfeinheit die ich ins Feld geführt habe verloren.
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Derweil werden die Eagles ihrem Ruf gerecht und nutzen ihre Sprungmodule um über die letzten Imperialen herzufallen. Diese können dem Ansturm nichtmal Minuten standhalten und die Eagles stürmen im Blut- und Siegesrausch weiter vor. Die Imperialen wurden gewissermaßen als Sprungbrett für Zusatzbewegungen benutzt was sie sehr sehr schnell in meine Nähe brachte. Gute Karten hatte ich da, meine beiden Nahkamftrupps waren eliminiert, der Gegner stand direkt vor der Haustüre und das Würfelpech war mit mir :'(
Ich beschloss nun meinerseits eine Reihe harter Schläge auszuführen. Das erste Ziel meines Zornes waren die EagleScouts. Ich ließ Squad I entladen, nicht ohne die Scouts vorher noch einmal ordentlich zu flambieren, und die Reste von Squad I beseitigen. Die erste Rache ward genommen ;)
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Die Scouts waren also geschlagen, nun wollte ich mir den Leman Russ vorknöpfen. Dieser schwenkte sein Geschützrohr auffordernd hinter 2 Cybots herum. Von blanken Zorn geleitet schossen meine Speeder auf den Leman zu. Da die Cybots im Weg waren wurde der erste von ihnen förmlich hinweg gefegt und ging in mehreren Salven der Speedergeschütze unter. Derweil stapfte der Cybots der Avengers weiter Richtung Gegner. Leider kam er nur lagsam voran doch freundlicherweise kam mir eine Blood Eagles Einheit mit Sprungmodulen entgegen - in der Absicht den Cybot in seine Bestandteile zu zerlegen. Derweil machte die Ecke mit den Scouts wieder Probleme. Zwar waren die Scouts beseitigt doch tauchte Unterstützung in Form eines Rhinos samt Truppen auf. Diese griff unversehens SquadI an. Eingeklemmt zwischen einem dichten Wald und dem eigenen Rhino entstand ein hitziges Nahkampfgefecht.
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Weitere Sturmtrupps griffen derweil das Zentrum der Avengers selbst an. Mit Blutdurst und angespornt durch den schnellen Sieg gegen die Imperialen schickten sie sich an mitten in die Front der Avengers zu krachen. Der stark dezimierzte Sturmtrupp der Sons hingegen sah hier eine Chance die zuvorige schmachvolle Niederlage wieder wettzumachen und stürzte sich geschlossen den Eagles entgegen. Squad II fackelte nicht lange und griff ebenfalls in das Gerangel ein, dichtgefolgt von den Resten des HQs. Die Devastoren hingegen zogen sich wohlweislich einige Meter zurück um den Ausgang der Schlacht abzuwarten.
Derweil stellte sich der Cybot der ihm entgegengeworfenen Ehrengarde. Sein Multimelter brachte dieser grausige Verluste bei und seine Energiefaust tat ihr übriges. Als nur noch der Anführer der Eagles übrig war zog sich dieser vor dem rasenden Cybot zurück und zündete sein Jetpack. Er würde später wiederkommen...
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Der Kampf in der Mitte der Front wog hart hin und her und das Ergebnis blieb stets offen. Leider unterlag Squad I auf der rechten Flanke zu schnell und so bekamen die Eagles in der Mitte Unterstützung. Das schwere Rhino der Sons wagte einen Ausfall und wurde schnell von dem nachrückenden LandRaider in seine Schranken gewiesen - es verging in einer atemberaubenden Explosion und riss einen großen Krater in die Umgebung. Zeitgleich visierte der Leman Russ nun endgültig die Speeder an und landete einen Volltreffer wie er im Buche steht, die gesamte Schwadron lag in Einzelteiten am Boden herum und konnte niemanden mehr gefährlich werden.
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Der Cybot der Sons hingegen änderte seine Marschrichtung und brach durch den Dschungel um den eigenen Truppen zu Hilfe zu eilen. Er erreichte sein Ziel nicht mehr als der Land Raider auf ihn aufmerksam wurde und ihn einfach von der Platte putzte. Nun stand das Ergebnis fest auch wenn das Gerangel in der Mitte noch nicht ganz vorrüber war. Die Sons hatten noch eine Chance den gegenwärtigen Trupp aufzureiben doch rückte hier inzwischen massenhaft Verstärkung in Form von 3 Trupps und einem Land Raider heran. Das Ergebnis stand fest und die überlebenden Devastoren zogen sich Ende der 5. Runde freiwillig über die Spielfeldkante zurück. Das war definitiv nicht der Tag der Sons gewesen...
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Schlusswort:
Das war ein verdammt faszinierendes Spiel obwohl weder Scriptor noch ich nach der ersten Runde am Ausgang dieser Schlacht zweifelten. Blood Eagles stammen eben von den Blood Angels ab und wenn man keine ordentlichen Nahkampftruppen mehr besitzt kann man eigentlich einpacken wenn der Gegner schon vor der Tür landet. Dass er dies schon in der 3. Runde schaffte lag natürlich an den Imperialen die wir aus Spaß in der Mitte aufgestellt hatten. Einmal vor mit schwarzer Wut und Konsorten, mitten durch geslayet und natürlich vorgestürmt, wobei dabei die Sprungmodule sehr hilfreich waren. Im großen und ganzen machte der teure Land Raider sowie 2 komplette taktische Trupps nichts anderes als sich hinter den Sturmtruppen her zu schleichen da sie einfach nicht mit dem Thempo derer mithalten konnten. Besonders gilt dies für die langsamen Cybots sowie dem Leman Russ, der aber auch so genug Schaden anrichtete. Dazu habe ich noch nie gesehen wie effektvoll man Scouts einsetzen kann. Es war ein Schock für mich als mein Sturmtrupp wegen einer Hand voll mickriger Scouts die Flucht ergriff, dicht gefolgt von dem Schock den der Leman Russ durch die zufällige Auslöschung meines HQ anrichtete. Das war nicht mein erstes Spiel gegen Scriptors Blood Eagles welches ich verlor aber ich werde es gerne wieder probieren, es ist doch jedes mal wieder amüsant :] Leider hat Scriptor noch nicht alle Modelle bemalt aber die, die es sind, sind eine wahre Augenweide besonders die Umbauten an den Marines.
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