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  Datum:.......................150321.M41
Titel:..................Orkspezialisten
Ref:.......................451_alien_04
Klasse:..........................Lexika
Sicherheitsstufe:..................none

Orkspezialisten

(Andy Chambers)
I.) Einleitung (Ref.Code 451_orken_01)
A.) Ork Mediziner (Ref.Code 451_orken_02)
B.) Ork Ingenieure (Ref.Code 451_orken_03)
C.) Ork Sklaventreiber (Ref.Code 451_orken_04)

Quelle: White Dwarf Datenbank 64 10.99

Orkoide Subspezies Kastentyp C: Ork Sklaventreiber
Orkus Anzion Oppressor
(gemeinhin bekannt als "Treibaz", "Peitschaz" oder "Runtherdz")

Überblick: Sklaven bilden einen lebenswichtigen Bestandteil der Orkgesellschaft. Sie ernten und bereiten Nahrung, reinigen und warten die Ausrüstung, produzieren Waffen und Munition und dienen auch als "Notrationen", wenn harte Zeiten anbrechen. Nachdem die Orks alle Kämpfer einer Welt besiegt haben, nehmen sie die verbleibende Bevölkerung als Sklaven und zwingen sie zur Arbeit, oft auf ihrem altem Gebiet, nur unter neuen Meistern. "Treibaz" sind der kleinste Prozentsatz von Orks, der Interesse daran hat, Sklaven mit einem Vorsatz zu schlagen um sie zu wertvollen Arbeitskräften zu formen. Die meisten Orks reagieren mit beiläufiger Brutalität auf jede Form von Trotz von Seiten von Grotz oder unterworfenen Gefangenen. "Treibaz" sehen dies als Herausforderung, die es zu brechen oder eliminieren gilt.

Orks haben den Ruf schreckliche Grausamkeit an unterworfenen Völkern zu verüben. Meine Studien deuten darauf hin, dass dieses Verhalten von der natürlichen Härte der Orks herrührt und keinen vewußten Versuch der Unterdrückung darstellt. Ein Ork kann einen Sklaven zu Tode prügeln oder zulassen, dass er vor Hunger oder Durst stirbt, weil er einfach nicht weiß (oder sich nicht darum kümmert), dass ein Sklave nicht fähig ist, die gleiche Bestrafung zu ertragen, die ein Ork ohne zu zucken hinnehmen würde. Das ist glaube ich der Grund, aus dem die Orks ihre Sklaven häufig als "Runtz" (Kümmerlinge) bezeichnen, denn genau das sind sie in ihren Augen. "Treibaz" anderseits verstehen die Beschränkung von Grotz und Nichtorkoiden nur zu gut. Aus den Berichten ehemaliger Sklaven geht hervor, dass "Treibaz" manchmal sogar versuchen, Sprache und Kultur der unterworfenen Sklaven zu erlernen, damit sie erfahren können, wie weit sie ihre Untertanen strapazieren können, ohne sie in den Tod zu treiben. "Treibaz" lassen ihre Sklaven bis zur völligen Erschöpfung schuften und trainieren sie darauf, ihre Aufgaben schnell und geschickt (wenn auch nicht sehr enthusiastisch) zu erfüllen. Fluchtversuche werden selbstverständlich nicht hingenommen und angemessen betraft. "Treibaz" empfinden große Begeisterung für ihre Arbeit, was nicht impliziert, dass sie sadistisch sind, nur grausam effizient. Die Peitsche wird lediglich als Notwendigkeit eingesetzt, um die Arbeit voranzutreiben, und nicht sonst. Individuen, die sich als nicht zu bändigen erweisen, werden entweder schnell getötet oder in Gladiatorenkämpfen eingesetzt, falls sie gefährlich genug sind. "Treibaz" scheinen gönnerhafte Zuneigung für ihre Schützlinge zu empfinden. Um einen menschlichen Vergleich zu benutzten, scheinen "Treibaz" sich als harte, aber gerechte Väter von fehlgeleiteten und häufig undankbaren Kindern zu sehen.

Erscheinung: "Treibaz" können an ihren Kapuzen, Brillen und Masken erkannt werden, die ihre Gesichter bedecken und ihre Augen (eine der wirklich verwundbaren Stellen der Orks) davor zu schützen, von ihren Schützlingen beschädigt zu werden. Lange Roben werden ebenfalls häufig getragen, mit einem schweren Gürtel, an dem Seile, Schlingen, Netze, Peitschen und Handschellen hängen. Sie sind oft mit einem Greifa ausgestattet - einem langen Stock mit stahlfederbespannten Kiefern an der Spitze, mit dem sich unwillige Sklaven niederhalten lassen. Viele "Treibaz" wurden schon mit speziell ausgebildeten Kreaturen gesehen, die für das "Hüten" von Sklaven und das Einfangen Flüchtiger ausgebildet wurden.

Einsatz: Im Gefecht halten die "Treibaz" Gruppen bewaffneter Grottsklaven unter Kontrolle. Diese werden eingesetzt, um Feindfeuer auf sich zu ziehen, Minenfelder zu detonieren und einen Pfad für die Krieger durch schwieriges Gelände zu bahnen (Nichtorkoide werden gemeinhin als zu wertvoll betrachtet, um sie auf diese Weise als Kanonenfutter zu verschwenden). Sie beaufsichtigen auch die Grotcrews der Artilleriebatterien, um eine stetige Feuerrate aufrechtzuerhalten und sie daran zu hindern, ihre Waffen während der Schlacht zu verlassen.
 

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