Mit der neusten Patch 1.15.2 von Blizzard ist es nun erstmals offiziell möglich StarCraft ohne CD zu spielen. Mangels Wintendo spiele ich StarCraft mit Wine unter Linux. Und so gehts:

Starcraft neuste Version 1.15.2:

Ich habe mir die neuste Patchversion Version 1.15.2 für StarCraft Deutsch ohne Expansion Set “Brood War” über http://ftp.blizzard.com/pub/starcraft/patches/PC/SC-1152.exe geholt und anschließend mit wine erfolgreich installiert:


wget http://ftp.blizzard.com/pub/starcraft/patches/PC/SC-1152.exe
wine SC-1152.exe

In der beliegenden ReadMe steht zum Spielen ohne CD folgende Information:

If you own only StarCraft, copy “INSTALL.EXE” from the StarCraft CD to
your StarCraft folder and rename it to “StarCraft.mpq”.

Die fragliche Datei befindet sich auf meiner “CD-Rom” unter /media/cdrom klein geschrieben und ist 605MB groß:


-r-xr-xr-x 1 root root 605M 3. Apr 1998 /media/cdrom/install.exe

Ich kopiere die install.exe wie im Patch-ReadMe beschrieben in mein StarCraft Installationsverzeichnis:


mount /media/cdrom
cp /media/cdrom/install.exe ~/.wine/drive_c/Programme/Starcraft/StarCraft.mpq
umount /media/cdrom
cd ~/.wine/drive_c/Programme/Starcraft
wine StarCraft.exe

Oder im virtuellen Desktop:


wine explorer /desktop=name,640x480 StarCraft.exe

Die neuste Version scheint anstandslos auch ohne CD zu laufen :)

StarCraft

StarCraft alte Version 1.14:

Bisher habe ich StarCraft immer über mein (quick’n'dirty) Skript “starcraft.sh” gestartet, welches eine ISO anstelle der SpielCD für mich über das loop-device gemountet hat.


#!/bin/sh
#----------------------------------------

if [ -f /media/cdrom/sc.ico ]; then
echo Game-CD already mounted
else
echo Mounting Game-CD
mount /home/beko/iso/starcraft.iso
fi

wine ./starcraft.exe $@

umount /home/beko/iso/starcraft.iso

DIe ISO habe ich vorher zusammen mit einigen anderen Spiele-ISOs, mit denen ich ähnlich verfahre, in meiner fstab definiert:


/home/beko/iso/starcraft.iso /media/cdrom iso9660 ro,noauto,user,exec,loop 0 0

Zum Vergleich:

623M starcraft.iso
605M StarCraft.mpq

Ich spare mir mit der neusten Patch also ganze 18 MB und ein paar Zeilen in meinem Startup Skript. Danke Blizzard…

Dez 17 2007

Glest

beko | Linux | 0 Comments

Glest Hauptmenü Glest ist ein Strategiespiel, dass stark an Warcraft 3 erinnert. Seit einiger Zeit wird das freie OpenSource Spiel auch unter Linux unterstützt. Um es aber zu installieren benötigt es selbst für Linux eine gute Portion Hirnschmalz, wenn man nicht auf den fertigen Loki Installer zurückgreifen mag und das Spiel aus den Quelldateien heraus erstellen möchte. Auf Sourceforge gibt es dazu die benötigten Dateien glest_data und glest_source für Spiel- und Quelldateien.

Nach dem Entpacken wechselt man nun im Sourcenverzeichnis nach mk/linux. Nun fängt der Spaß erst richtig an. Als erstes sind alle Dateien mit dem DOS Zeilenumbruch kodiert. Abhilfe schafft zum Beispiel das Werkzeug hd2u (Hany’s Dos <-> Unix convertor). Hinweis: Es gibt mehrere Programme/Skripte mit dem Namen dos2unix (zum Beispiel aus dem Paket Recode) und die Befehlssyntax kann weitere Parameter erfordern.

cd mk/linux
for i in $(find ./); do dos2unix $i; done

Nun fehlt noch die korrekte Rechtevergabe, um die Skriptdateien auch ausführen zu können. Anschließend kann autogen und configure gestartet werden. Das Projekt selbst lässt sich dann mit jam (anstatt dem üblichen make) bauen.


chmod a+x *.sh
./autogen.sh
./configure
jam

Glest Spiel Magierseite Nach erfolgreicher Übersetzung kann nun die entstandene Binärdatei “glest” zu den restlichen Spieldateien unter glest_game kopiert werden. Nun habe ich noch die (unvollständige) Übersetzung deutsch 2.0.1.zip herunter geladen und die entpackte lng-Datei unter glest_game/data/lang abgespeichert.

Nun folgt der zweite Akt. Glest ließ sich wegen verschiedener Probleme nicht starten. Ein Blick in die glest.ini schafft hoffentlich Abhilfe. Ich habe folgende Probleme gehabt:

Exception: Couldn't set video mode 1024x768 (32bpp 0 stencil 32 depth-buffer). SDL Error is: Couldn't find matching GLX visualglest.ini => DepthBits=24

Exception: Font not found. glest.ini => FontConsole=-adobe-helvetica-medium-r-normal–12-120-75-75-p-67-iso8859-15
glest.ini => FontDisplay=–adobe-helvetica-medium-r-normal–12-120-75-75-p-67-iso8859-15
glest.ini => FontMenu=-adobe-helvetica-medium-r-normal–12-120-75-75-p-67-iso8859-15
(xlsfonts zeigt verfügbare Fonts auf dem System an)

Exception: Unknown sound factory: DirectSound8 glest.ini => FactorySound=OpenAL

KDEVELOP and SVN at workIch war am Wochenende fleissig und habe einen kleinen Server für die Deutsche M.A.X. Community zusammen gebaut und darauf Lunar Linux installiert. Seine Hauptaufgabe ist die Bereitstellung von “SVN” oder auch “subversion”. Dabei handelt es sich um eine Versionsverwaltung für die Quelldateien des Projekts. Jeder Entwickler kann dabei über seinen eigenen Zugang ständig mit dem Projekt synchronisieren. Dabei wird vermieden, dass ausversehen zwei Dateien gleichzeitig verändert werden, ohne dass die Autoren darüber in Kenntnis gesetzt werden. Darüber hinaus kann man zu jeder beliebigen älteren Version im SVN zurück kehren, falls man mit seinen Änderungen im Code in einer Sackgasse gelandet ist. Das beste: SVN ist es völlig egal welcher Programmierer mit was für einem Betriebssystem und was für einer Entwicklungsumgebung arbeitet.

Nach der Suche nach einer Einführung für SVN und KDEVELOP (Entwicklungsumgebung für KDE - siehe Bild) konnte ich einfach nichts verständliches finden. Klar war, dass KDEVELOP inzwischen scheinbar SVN unterstützt. Was ich verzweifelt suchte, war eine Möglichkeit mich an das bereits bestehende Projekt ran zu hängen. So entstand dieser neue Artikel, der genau das bietet, in meiner Linuxkategorie: SVN für KDEVELOP mit KDESVN.

Sep 19 2007

X.Org X Server 1.4.0

beko | Linux | 0 Comments

Tja - und das passierte nach einem Update von XOrg:


X.Org X Server 1.4.0
[...]
(II) Module nvidia: vendor="NVIDIA Corporation"
compiled for 4.0.2, module version = 1.0.0ServerCmd=/usr/bin/X -br

Module class: X.Org Video Driver
(EE) NVIDIA(0): ============= WARNING WARNING WARNING WARNING =============
(EE) NVIDIA(0): This server has a video driver ABI version of 2.0 but this
(EE) NVIDIA(0): driver is designed to work with versions before 2.0.
(EE) NVIDIA(0): Please check http://www.nvidia.com/ for driver updates or
(EE) NVIDIA(0): downgrade to an X server with a supported driver ABI.
(EE) NVIDIA(0): ===========================================================

Abhilfe schafft entweder ein Update der NVIDIA Treiber von 100.14.11 auf 100.14.19 oder den X mit -ignoreABI starten. Das sieht dann manuell so aus: “startx — -ignoreABI” oder zum Beispiel über KDM in $KDEDIR/share/config/kdm/kdmrc die Zeile ServerCMD anpassen: “ServerCmd=/usr/bin/X -br -ignoreABI”

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